logo
Hello !
Der Leopard
Systematik
Familie Katzen (Felidae)
Unterfamilie Großkatzen (Pantherinae)
Gattung Panthera
Art Leopard (Panthera Pardus)
Größenvergleich
Some rights reserved
Der Leopard ( Panthera pardus ) ist nach dem Tiger, Löwe und Jaguar die viertgrößte noch lebende Raubkatze

Merkmale

Aussehen

Das Fellmuster des Leoparden besteht aus Rosetten, anhand derer man die Herkunft und die Unterart bestimmen kann. Die Dichte und die Farbsättigung dieser Rosetten passen sich an die Umgebung an. Die Grundfarbe ist meistens gelb, während der Bauch und die Unterseite des Schwanzes weiß sind. Bis zum Ende des Schwanzes werden die Abstände zwischen den Rosetten immer größer.
Eine Besonderheit stellen die schwarzen Panther dar. Sie ist wie der weiße Tiger keine eigene Unterart der Raubkatze. Sie kommen meistens im Regenwald und in höher gelegenen Gebieten vor. Die Ursache für diese untypische Färbung ist ein Gen, welches vererbt wird. Die Rosetten sind dennoch zu erkennen, wenn man genau hinsieht.

Daten

Männchen Weibchen
Körperlänge 90-190cm 60-120cm
Schwanzlänge 60-110cm 60-110cm
Körperhöhe 70-80cm 40-50cm
Gewicht 40-90kg 30-60kg

Vorkommen

Verbreitungsgebiet

Der Leopard ist in Mittelafrika, auf der Arabischen Halbinsel, auf Java, in Indien und in Südostasien beheimatet. Früher kam er auch nördlich der Sahara, in der Türkei, im Nahen Osten und in Korea vor, heute fehlt er dort allerdings. Mancherorts ist das Vorkommen von Leoparden unsicher, zum Beispiel in Zentralmarokko, im Nildelta in Ägypten und in der Südtürkei. Er ist vom Aussterben bedroht.

Lebensraum

Der Leopard ist sehr anpassungsfähig, was sich auch an seinem weit gestreckten Verbreitungsgebiet zeigt. Sonderformen wie der schwarze Panther im Regenwald und der Schneeleopard im zentralasiatischen Hochgebirge haben sich aufgrund der unterschiedlichen Lebensräume gebildet. Leoparden leben häufig in unübersichtlichem Gelände, welches ihnen Schutz bietet.

Lebensweise

Reviere

Leoparden sind Einzelgänger. Das Revier eines Männchens umfasst mehrere Weibchen-Reviere. Die Gebiete der Weibchen können sich überschneiden, im Gegensatz zu denen der Männchen. Außerhalb der Paarungszeit trifft man sich jedoch nicht.

Fortpflanzung

Leoparden erreichen im Alter von zwei Jahren ihre Geschlechtsreife. Wie auch bei vielen anderen Tierarten hängt die Anzahl der Geburten von der Menge der Beute ab, durchschnittlich werden pro Wurf zwei bis drei Jungtiere geboren. Die Tragzeit beträgt in etwa 100 Tage.

Kommunikation

Die Kommunikation der Leoparden erfolgt über das sehr markante Brüllen. Sie schnurren im Grunde nur in Anwesenheit von Jungtieren.

Fortbewegung

Leoparden sind sehr gute Schwimmer und Läufer. Sie können Spitzengeschwindigkeiten von etwa 60 km/h erreichen.

Ernährung

Beute

Der Leopard ist nicht wählerisch, was seine Ernährung anbelangt. Seine bevorzugten Beutetiere sind mittelgroße Huftiere wie zum Beispiel Antilopen und Hirsche, er frisst aber auch Reptilien, Vögel, Wildschweine, Affen und mehr. Das Nahrungsspektrum ist auch vom Lebensraum abhängig.

Jagd

Die Jagdtechnik ist charakteristisch für die gefleckte Großkatze: Leoparden sind Ansitzjäger. Sie lauern ihrer Beute also von höher gelegenen Gebieten (z. B. von Bäumen, Plateaus...) auf. Das erlaubt dem Leoparden eine perfekte Sicht auf die Landschaft und er wird dabei nicht so leicht entdeckt. Manchmal schleicht er sich auch an sein Ziel an, so wie beispielsweise der Tiger. Hat er sein Opfer eingeholt, tötet der Leopard es mit einem gezielten Biss in die Kehle. Nicht selten wird der Kadaver von stärkeren Raubtieren wie Hyänen oder Löwen gestohlen. Um das zu vermeiden, zerrt der Leopard die Beute entweder auf einen Baum oder ins schützende Dickicht.
Dieser Artikel ist in den Kategorien:
Katzen, Großkatzen, Bedrohte Arten, Lesenswert
Letzte Bearbeitung: 21:29, 26 Dec 2011 - Whitefoot

Online ( based on the last 5 minutes ) :
0 Users online
2 Guests online
0 Bots online
Webmaster, Administrator, Moderator, User, Guest
counter