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Der Panther Johnny

Dieser Bereich beschäftigt sich mit der Geschichte des "Problempanthers" Johnny. Hier finden Sie Nachrichtenbeiträge, Informationen und Kommentare.

Eine Information vorab: Ein schwarzer Panther ist nichts anderes als ein schwarzer Leopard oder ein schwarzer Jaguar. In diesem Fall handelt es sich um einen melanistischen Leoparden.

Woher kommt der Panther?

Der Panther soll Ende August 2009 aus dem Gehege eines privaten Zoos im nordostfranzösischen Amnéville entkommen sein. Er wurde mehrfach in Frankreich, Belgien, Holland und Deutschland gesichtet. Mittlerweile lebt er seit über einen Jahr in den Wäldern des deutsch-belgischen Grenzgebietes.

Stellt der Panther eine Gefahr dar?

Leoparden allgemein stellen für den Menschen keine wirkliche Gefahr dar, sofern man sie in Ruhe lässt. Leoparden meiden den Menschen, wie die meisten anderen Tiere. Einige Personen, die ihn zu sehen bekommen haben, sagten aus, dass der Panther in den Wald gerannt ist als er sie bemerkte.

Johnny lebt nun schon seit über einen Jahr in der Gegend und noch kein einziger Vorfall ist passiert. Er hat weder Menschen noch Haustiere irgendwelcher Leute angefallen. Wieso er nun wieder zum Abschuss freigegeben wurde, ist demnach ein Rätsel.
Wolfram Graf-Ludwig, der Chef des Aachener Euregio-Zoos, äußerte sich hierzu kurz. "Die Raubkatze wird sich von Wild ernähren. Menschen wird sie nur angreifen, wenn sie verletzt ist."

Johnny im Fadenkreuz

Der schwarze Leopard Johnny wurde nun wiederholt zum Abschuss freigegeben, nachdem er erneut im Wald nahe der deutsch-belgischen Grenze gesichtet wurde. Er wurde zuvor im Herbst/Winter 2009 zum Abschuss freigegeben, da die Versuche ihn einzufangen gescheitert sind. Man hatte versucht, ihn mit Kadavern und einem Baby-Leoparden zu ködern, allerdings war dies erfolglos. Es wurde eine Treibjagd auf ihn geplant. Glücklicherweise konnten die Jäger ihn nicht finden.

Jetzt, da es wieder kälter wird und der Winter einsetzt, hält Johnny sich wieder in unmittelbarer Nähe von Siedlungen/Städte auf, da es dort wärmer ist. Letzten Winter hatte er sich vermutlich zum Teil von einer Mülldeponie ernährt.

Durch die Angstverbreitung von Klatschmedien haben mehr Leute als nötig Angst vor diesem schwarzen Leoparden, wobei er mehr Angst vor uns Menschen hat als wir vor ihm. Diese Angst und die Schuss- und Trophäengeilheit einiger Jäger, bewirkte mal wieder die Freigabe zum Abschuss.

Anstelle die Leute aufzuklären, wie sie sich zu verhalten haben mit so einen Leoparden in der Nähe, falls der sich mal durch den Menschen bedroht fühlt und nicht wie üblich vor Spaziergängern flüchtet, wird gesagt, er stellt eine potentielle Gefahr dar und muss beseitigt werden, was zur Folge haben kann, dass der Panther von einer Kugel nur verletzt wird, mit der Wirkung, dass er nicht mehr im Stande ist die übliche Beute zu jagen, weswegen er auf einfachere Beute - den Menschen - ausweichen müsste. Wie sich jetzt jeder denken kann, wollen wir bestimmt nicht, dass er auf die dumme, langsame Beute ausweichen muss. Deswegen sollte man ihn völlig in Ruhe lassen und nicht ermorden, denn solange wir ihn in Ruhe lassen, lässt er uns auch in Ruhe. Des Weiteren ist ein Leopard eine geschützte Art, die sogar vom Aussterben bedroht ist. Die Jagd auf ihn bringt, wie man unschwer erkennen kann, nur noch mehr Probleme mit sich, als bereits existieren. Betrachtet man mal, dass er schon seit über einen Jahr in dem Gebiet lebt, ohne jeglichen Angriff auf Mensch oder Haustier, soweit die Informationen vorliegen noch nicht einmal auf Schafe, kann man doch davon ausgehen, dass er absolut keine Bedrohung darstellt. In anderen Ländern leben Menschen mit mehreren von diesen Prädatoren in ihrer Umgebung, ohne dass sie sich fürchten müssen. In seltenen Fällen kommt es zu einen Angriff, was natürlich auch kein Wunder ist. Jedoch ist die Rate solcher Angriffe so gering, dass man sich eher fürchten sollte, es würde ein Erdbeben kommen, das das eigene Haus auf einen einstürzen lässt.

Angstverbreitung durch Boulevard Zeitungen,Magazine

Einige Medienagenturen verbreiten Angst mit ihren Berichten, insbesondere die weniger seriösen, die aber von den meisten Menschen betrachtet wird. Man könnte schon fast von Propaganda sprechen, so wie aus einen scheuen schwarzen Leoparden in den Wäldern nahe der Grenze ein Killer gemacht wird. Hier ein kleines Beispiel aus der Bildzeitung: "Panther-Alarm in Deutschland: Unheimlich schleicht die schwarze Silhouette durch die Wälder. Das große, muskulöse Tier reißt Schafe, verbreitet Angst bei den Menschen."

Nach einer Befragung der Leuten, die den schwarzen Leoparden Johnny gesehen hatten, waren die Antworten auf die Frage, ob sie Angst hatten, ein klares "Nein". Die Augenzeugen fühlten sich keinesfalls bedroht, geschweige denn hatten Angst.

Durch diese maßlose Übertreibung und Veröffentlichung falscher Fakten wurde den Leuten unnötige Angst gemacht. Wie es in dem Beispiel heißt, soll Johnny Schafe gerissen haben, jedoch schreibt die Bildzeitung im selben Artikel nur von einen Schaf und dann noch nicht einmal, dass es von Johnny gerissen wurde, sondern dass er es gerissen haben könnte. Der schwarze Leopard Johnny wurde auch teilweise als "Biest" oder "Bestie" bezeichnet, wobei diese Bezeichnung eher zu den Menschen passt, die ihn nun abschießen wollen. Dieses Verhalten von den weniger Seriösen, um eine größere Verkaufszahl zu erzielen, führt nur zu unnötige Angst und somit zum Abschuss. Es gibt Menschen, die für Profit alles tun würden, was sich hier auch klar bestätigt - auch wenn in diesem Fall noch nicht über Leichen gegangen wurde, aber der Abschuss wurde zum zweiten mal freigegeben.

Die Bildzeitung ist eher ein harmloseres Beispiel von maßloser Übertreibung über dieses Thema. Sie ist nur ein gutes Beispiel, das mir einfiel, da sie ziemlich populär ist.

Zur Verteidigung der Boulevardpresse muss man sagen, dass Angst bereitende Bezeichnungen sogar teilweise in seriöseren Zeitungen ihren Platz fanden, jedoch wurde bei denen nicht so maßlos übertrieben.

Die unsinnigen Argumente für den Abschuss

oder: Die Propaganda zu Gunsten der Jäger

In diesem Abschnitt werden die Argumente für den Abschuss, welche meiner Meinung nach zum Teil von Personen mit minderen kognitiven Fähigkeiten stammen, widerlegt.

Die Betäubung wirke erst nach sieben Minuten

Das komplette Eintreten der Betäubung benötigt sieben Minuten. Die Gefahr, dass der Leopard noch angreift oder sich in den Tiefen des Waldes versteckt, bevor die volle Wirkung der Betäubung einsetzt, wird als eine Begründung des Abschusses benutzt. Es wird dabei befürchtet, dass wenn er sich im Walde versteckt, nicht rechtzeitig aufgefunden werden könnte.
Man könnte sich von Hilfsmittel unserer modernen Technologie bedienen, wie etwa einen Peilsender, der sich aufgrund der minimalen Größe leicht in einen Betäubungspfeil integrieren ließe, um der Gefahr vorzubeugen, dass der schwarze Leopard nach dem Betäubungsschuss in den Tiefen des Waldes entfliehen könnte.
Der Gefahr eines Angriffes direkt nach dem Betäubungsschuss kann am besten entgegengewirkt werden, indem man eine größere Personengruppe losschickt. Leoparden sind sehr scheue Tiere, die den Menschen meiden, weswegen dieser einzelne melanistische Leopard eine ausgewachsene Person normalerweise nicht angreift, eine größere Gruppe bietet noch mehr Schutz, denn der Leopard neigt in diesem Fall dann eher zur Flucht. Zusätzlich bewirkt die Betäubung eine schnell eintretende Trägheit bei dem Leoparden, welche einen Angriff mit jeder Sekunde noch unwahrscheinlicher machen würde.
Eine weitere Möglichkeit wäre, wie der Filmtiertrainer Hermann Lock bereits erwähnte, ihn mit Hunden auf einen Baum jagen, um ihn auf dem Baum zu betäuben.

Nachdem diese erste Begründung durch die Aussage von Hermann Lock, die in mehreren Zeitungen publiziert wurde, widerlegt worden war, kam eine weitere hinzu.

Unsinnige Aussage eines Biologen

Der Biologe Axel Schmidt sagte: "Wenn man überlegt, was ein Pitbull mit Kindern anrichten kann, dann wollen wir nicht verantwortlich sein, wenn dieser Panther in Wohngebiete gelangt. Die Jäger sollten nicht zögern und abdrücken."
Ehrlich gesagt macht es mich traurig, so etwas von einen Biologen zu sehen. Diese Begründung ist ebenfalls unterstes Niveau. Es wird ein vom Menschen abgerichtetes Tier mit einen wild lebenden Tier verglichen, genauer genommen es wird ein vom Menschen aggressiv gemachtes Tier mit einen friedlichen Leoparden verglichen. Der Pitbull wurde im Laufe der Zeit durch menschliches Einwirken zu einem Kampfhund gemacht. Durch die Erziehung zum aggressiven Verhalten vieler Generationen hat sich das aggressive Verhalten auf die Gene ausgewirkt, sodass es vererbt wird. Eine solche Einwirkung durch den Menschen ist bei den Leoparden nicht der Fall. Der Leopard ist ein scheues Lebewesen, das sich so gut wie möglich vom Menschen fernhält. Der schwarze Leopard lebt schon über ein Jahr im deutsch-belgischen Grenzgebiet, ohne jeglichen Vorfall, weder einen Angriff auf Menschen noch einen Angriff auf dessen Tiere. [...] (weiteres folgt hierzu)

Wie der vorherige Grund ist dieser eher Propaganda, damit die Jäger nicht mehr so schlecht dar stehen wie damals bei dem Braunbären "Bruno". Es ist eine große Sauerei, dass solche Sachen in die Welt gesetzt werden um den Mord an einer geschützten Art zu rechtfertigen.

Argumentation Welt Online

Die Onlinezeitung "Welt Online" schreibt unter der Überschrift "Als Zootier wenig Hemmung vor Menschen", dass tödliche Attacken von Leoparden, die ihr Streifgebiet in der Nähe menschlicher Siedlungen haben, nicht selten seien. "Da es sich bei dem Eifel-Panther um ein Zootier handeln soll, muss man annehmen, dass seine Scheu vor Menschen begrenzt ist."

Dieses Argument erscheint bei erster Betrachtung recht logisch und nachvollziehbar. Nach genauerer Betrachtung und Nachforschungen stellt man jedoch fest, dass die zuvor erwähnten wilden Leoparden in den Gebieten leben, wo sie durch die Ausbreitung des Menschen immer weiter zusammengedrängt werden. Leoparden beanspruchen ein recht großes Gebiet für sich, jedoch ist es für sie durch die unkontrollierte Ausweitung des Menschen nicht mehr möglich, ein ausreichend großes Gebiet für sich zu beanspruchen, ohne dass es Überschneidungen mit den Gebieten anderer gibt. Des Weiteren lassen sie sich nicht gerne von ihren Gebiet vertreiben und sehen den Menschen als Eindringling an, weswegen sie ihn angreifen. Diese wilden Leoparden werden in die Enge getrieben, denn der Mensch will ihnen keinen Platz zum Leben lassen. Ein in die Enge getriebenes Tier ist bekanntlich sehr gefährlich.

Bei dem schwarzen Leoparden, der auch unter den Bezeichnungen "Panther Johnny" und "Eifel-Panther" bekannt ist, gibt es diese Einengungen nicht. Er hat ein gigantisches Waldgebiet in dem er lebt, ohne dass irgendwelche andere fremdartigen Gebiete mit Ausnahme der Städte in der Nähe sind. Aufgrund dieser Tatsache darf man nicht die in die enge getriebenen Leoparden mit den bei uns frei laufenden Leoparden vergleichen. Dies wird durch das Verhalten des Panthers gestützt. Er hat bisher keinen Menschen oder dessen Tier angegriffen und hält sich von Menschen fern. Vom Frühling an bis vor Kurzen wurde er kein einziges Mal gesichtet, was darauf deutet, dass er, wie es für Wildtiere üblich ist, sich vom Menschen fernhält. Jetzt, wo es wieder kälter wird, treibt es ihn zu den wärmeren Orten, die logischerweise näher an den Städten liegen, weshalb er wieder mehrfach gesichtet worden ist. Des Weiteren stellt er für den Menschen keine wirkliche Gefahr dar, denn sobald er Menschen wahrgenommen hatte, ist er geflüchtet (Bericht mehrerer Augenzeugen).

Das zweite Argument des Abschnittes erscheint plausibler, trotzdem stimmt es nicht ganz. Die Hemmschwelle der Zootiere muss nicht unbedingt sinken. Die Prädatoren (Fleischfresser) im Zoo lernen den Menschen nicht als Beute kennen. Der Mensch hält sich sehr nah bei den Prädatoren auf, ohne die Anzeichen üblicher Beute, wie zum Beispiel der Angstschweiß in Anwesenheit eines solchen Tieres, welcher von ihnen wahrgenommen wird, oder die hektischen Fluchtbewegungen. Da absolut jeder der natürlichen Beutereaktionen auf einen Prädator fehlen, lernen sie, dass der Mensch nicht ins übliche Beuteschema passt. Diese Tatsache verringert die Wahrscheinlichkeit eines Angriffes drastisch. Dies wird ebenfalls durch das Verhalten des Panthers gestützt. Wie ich zuvor erwähnte, wurde er über mehr als ein halbes Jahr nicht mehr gesichtet. Demnach hält er sich mehr vom Menschen fern. Dieses Fernhalten und seine Scheue gegenüber Menschen alleine widerlegen schon die Argumentation der Welt-Zeitung, denn anstelle der gesunkenen Hemmschwelle haben wir hier eine größere Scheue. Er empfand bisher keinen Menschen, der sich in unmittelbarer Nähe und Sichtweite aufhielt, als Eindringling in sein Revier. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass er Menschen in seinem Revier durch den Zoo gewöhnt ist.

Eine unüberlegte Konterfrage und Gegenargumentation hierauf wäre, wieso es dann zu Angriffen von Prädatoren in Zoos kommt. Die Begründung für solche Angriffe ist simpel: Bricht ein größerer Fleischfresser aus seinem Gehege aus, verursacht das eine Massenpanik bei den Zoobesuchern, welche dann jegliches Zeichen von Beute aufweisen. Sie machen hastige Bewegungen, sie schreien, sie kehren den Raubtieren den Rücken zu und distanzieren sich mit hastigen Bewegungen und sie fürchten sich, was sofort von den Prädatoren wahrgenommen wird. Plötzlich passt der Mensch in das natürliche Beuteschema, welches die Instinkte der Prädatoren schlagartig aktiv werden lässt. Die Folge, ein brutaler Angriff, mit dem Ziel Beute zu machen, ist demnach kein Wunder.

Wie wir sehen, wurde ein weiteres Mal total daneben argumentiert. Also bitte, bringt ordentliche Argumente oder lasst den schwarzen Leoparden einfach in Ruhe, denn von ihn geht absolut keine Gefahr aus, ansonsten wäre schon längst was passiert.

Nachrichtenbeiträge

26. 10. 2009 - Panther in Luxemburg gesichtet

Der schwarze Leopard Johnny hat offensichtlich die Grenze nach Luxemburg überquert. Am Montag (dem 26.Okt.) sei er von einer Zeugin im Wald eines Vorortes gesehen worden sein. Am Tag zuvor wurde die Großkatze in Niederkerschen gemeldet. Eine polizeiliche Suchaktion mit Hubschrauber und Wärmebildkamera sowie der Einsatz von Hunden blieb allerdings erfolglos.

04. 11. 2009 - Panther wurde gefilmt

Der schwarze Leopard wurde von dem Pilzsammler Jean-Claude Gabriel (49) an der deutsch-belgischen Grenze bei Malmedy, welche nur 40km von NRW entfernt ist, gefilmt. Er war gerade dabei die Umgebung zu filmen, als ihm plötzlich ein großes schwarzes Lebewesen vor die Linse lief. Zuerst ging er davon aus, dass es sich um einen frei laufenden Hund handelte, was er auch seiner Frau sagte. Doch dann dachte er sich, es kann nicht sein und es kann auch keine Katze handeln. Als er näher ranzoomte, stellte er fest, dass es sich doch um eine Katze handelte, aber keine gewöhnliche. Diese schwarze Katze war sehr groß. Sie bemerkte das Ehepaar zuerst nicht und sprang über den Weg. Als sie jedoch die beiden witterte, ist sie schnell geflüchtet. Die Katze ist über 90cm groß gewesen. Bei dem Anblick blieb er ganz ruhig und filmte das schöne Tier mit seiner Handykamera.

Jean-Claude wusste zunächst nicht was er mit dem Video anfange sollte. Ein Freund riet ihm damit zur Polizei zu gehen, jedoch traute er sich nicht, denn er befürchtete, man könnte ihn nicht ernst nehmen. Deswegen ging er am folgenden Tag zur Polizei, die es für ernst hielt und das Video unbedingt sehen wollte, da es seit August immer wieder ähnliche Begegnungen gegeben hatte.

Wolfram Graf-Rudolf, Direktor des Aachener Tierparks, ist der Überzeugung, dass es sich um einen schwarzen Leoparden, der auch als Panther bezeichnet wird, handelt.

Der Leopard ernährt sich hauptsächlich von kleinen Säugetieren wie Mäuse, Hasen oder Kaninchen. Das Tier könnte aber für den Menschen gefährlich werden, wenn es sich bedroht fühlt oder ein Territorium besetzt und welche als Eindringlinge sieht. Ebenfalls kann Beuteknappheit oder eine behindernde Verletzung, welche er sich normalerweise nur zuziehen kann, wenn auf ihn geschossen wird, ein Grund sein, weswegen er Menschen angreifen könnte.
Jean-Claude wird sich deswegen nicht von seinen Spaziergängen abringen lassen.

10.11.2009 Panther erneut in Malmédy gesehen

Auf Anfrage der Aachener Zeitung bestätigte die Polizeidirektion Malmédy, dass es sich um einen Panther handelt. In einem Industriegebiet nahe der Autobahn E42 konnte er beobachtet und identifiziert werden. Damien Köller sagte, er lag minutenlang auf einer Wiese, bis er flüchtete.

Es soll nun mit Zoologen und der Stadtverwaltung besprochen werden, wie man ihn am besten einfangen könnte. Köller sagte, es habe oberste Priorität, abgesehen von der Sicherheit der Bevölkerung, das Tier lebend zu fangen.
Der Panther wurde von Hörern des Radiosenders 1Live Johnny Bongiorno (Djonny Bondjorno) genannt.

20. Okt.2010 - Panther bei Trier: Zum Abschuss freigegeben

Im Sommer des letzten Jahres entkam ein schwarzer Leopard aus einem Gehege in Frankreich. Seitdem streift er im Grenzgebiet zwischen Belgien, Luxemburg und Deutschland umher.

Nun berichteten Passanten erstmals seit langer Zeit wieder von der Sichtung des Schwarzen Panthers mit Namen Johnny, diesmal in der Nähe der Stadt Trier (Rheinland-Pfalz). Im Winter hatte man die Suche nach dem Tier eingestellt, da es nicht zu finden war.

Grund zur Besorgnis gibt es allerdings kaum, denn der Panther hat sich bisher noch nie aggressiv dem Menschen gegenüber verhalten. In den betroffenen Gebieten wird zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten, sollte man dem Panther gegenüberstehen, sei es ratsam, sich ruhig zu verhalten, heißt es von der Polizei.

Nun haben die Behörden das Tier zum Abschuss freigegeben, obwohl der Leopard eine streng geschützte Art ist und obwohl es bisher keine Probleme mit ihm gab.

25. Okt. 2010 - Vorerst keine Großjagd auf Panther

Der seit über einen Jahr in den Grenzwäldern Belgien/Deutschland herumlaufende schwarze Leopard, welcher von den 1live Hörern den Namen Johnny bekam, wird vorerst nicht mit einer Großjagd gejagt. Die Behördern diskutieren mit Experten über die Gefahr die von dieser Großkatze ausgehe, die vor ungefähr einer Woche von der Oberen Naturschutzbehörde Trier-Saarland zum Abschuss freigegeben wurde, nach mehrfacher Sichtung.
Der Leopard steht allgemein unter strengen Artenschutz, denn drei Unterarten sind als kritisch gefährdet eingestuft und zwei weitere als gefährdet (IUCN Rote Liste).
Der rheinland-pfälzische Landesjagdverband warnte vor Aktionen der Jäger bei der Jagd auf den Panther. Nach Auffassung des Jagdverbandes sei noch nicht geklärt, ob die Abschussgenehmigung nur für die amtlichen Forstbetriebe und der Polizei oder zusätzlich noch für private Jäger gelte.

Eine Großjagd ist nach der Auffassung von Erhard Bäder nicht zu empfehlen. Er sagte "Es wäre schon ein riesiger Zufall, wenn das Tier einem Jäger vor das Gewehr läuft". Großkatzen halten sich in einen sehr weiten Gebiet auf, weswegen sie schwer zu finden sind. "Wildtiere verhalten sich Menschen gegenüber in aller Regel scheu", erläuterte er, jedoch erwähnte er auch, dass noch ein kleines Restrisiko bestehe.

Die Geschichte des Panthers weckt bei Herr Bäder Erinnerungen an den Bären "Bruno", welcher vor vier Jahren in den Alpen erlegt wurde. "Damals wurden Jäger und Forstleute anschließend zur Zielscheibe von Hasstiraden.". Es wird befürchtet, dass sich dies wiederholen könnte.

Selbst die Polizei plant keine gezielte Jagd auf den Panther
Die Polizei von Trier will keine gezielte Jagd auf den Panther ausüben. Der Polizeisprecher Reinhard Rothgerber sagte, es würde das Feuer nur eröffnet, wenn der schwarze Leopard, in einen Wohngebiet auftauchen sollte. Eine spezielle Munition, wie es von einigen Medien berichtet wurde, sei nicht nötig, genauso wie ein Sondereinsatzkommando (SEK), sagte der Sprecher.

Der Frankfurter Filmtiertrainer Hermann Lock bietet seine Hilfe bei der Panthersuche an. Dabei betonte er, dass man den Panther nicht töten müsse, er ließe sich auch mit Hunden auf Bäumte treiben um ihn dann mit einen gezielten Betäubungsschuss außer Gefecht setzen zu können. Er bestätigt die Angaben der Behörden, dass die Betäubung ungefähr sieben Minuten benötigt, jedoch wird der Panther schon vorher träge und langsam. Des Weiteren hat er innerhalb des letzten Jahres gelernt in der Natur zu überleben und wird daher nicht ausgehungert sein, weswegen er keine Menschen anfallen würde. Die einzige Gefahr geht von ihn aus, wenn er in die Enge getrieben wird. Den Behörden wirft Lock "sehr viel Panikmache" vor.

Externes

Quellen

WDR
SZ
SWR
Abendblatt

Interessante Weblinks

Mord im Auftrag der perversen Menschheit

Dieser Artikel befindet sich in den Kategorien:
Grausame Wahrheiten, Lesenswert, Neuigkeiten

hter Aufmerksamkeit geraten, sollte man dem Panther gegen
Letzte Bearbeitung: 09:23, 09 May 2012 - Whitefoot

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